Chatbot-Haftung: Was das OLG-Hamm-Urteil bedeutet
Das OLG Hamm hat am 12.05.2026 entschieden: Unternehmen haften für irreführende Aussagen ihres KI-Chatbots. Was das Urteil für Betreiber konkret bedeutet.
Ein Assistent verarbeitet Eingaben von Besucherinnen und Besuchern — damit gelten Datenschutz- und Transparenzpflichten. Diese Kategorie ordnet die Anforderungen ein: Hinweise auf die automatisierte Verarbeitung, Rechtsgrundlagen und Einwilligungen, Speicherorte und Aufbewahrungsfristen von Gesprächsverläufen, Auftragsverarbeitung mit Dienstleistern, Umgang mit versehentlich eingegebenen personenbezogenen Daten sowie Vorgaben aus dem EU-Regelwerk für Künstliche Intelligenz. Dazu kommt Barrierefreiheit: Ein Chatfenster muss per Tastatur bedienbar sein, Fokus und Statusmeldungen müssen für Screenreader erkennbar bleiben. Wir beschreiben Prüfpunkte und typische Fehler. Rechtsberatung im Einzelfall ersetzen die Beiträge nicht, sie bereiten die Abstimmung vor. Ergänzend zeigen wir, welche Hinweise Nutzerinnen und Nutzer vor dem ersten Chat sehen sollten und wie sich diese knapp und verständlich formulieren lassen.
Das OLG Hamm hat am 12.05.2026 entschieden: Unternehmen haften für irreführende Aussagen ihres KI-Chatbots. Was das Urteil für Betreiber konkret bedeutet.
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das BFSG: Was ein barrierefreier KI-Chat-Assistent braucht - Tastaturbedienung, Screenreader, sichtbarer Fokus und WCAG 2.2 AA.
Ab 2. August 2026 gilt Artikel 50 der KI-Verordnung: Nutzer müssen erkennen, dass sie mit einer KI chatten. Was das für Ihren Website-Chat konkret bedeutet.
Was einen DSGVO-konformen KI-Chat-Assistenten ausmacht: Hosting in Deutschland und der EU, Auftragsverarbeitung, Datenhoheit, Löschkonzept und keine Weitergabe.
Warum Prompt Injection auf Platz 1 der OWASP Top 10 für LLM-Anwendungen steht, was direkte und indirekte Angriffe unterscheidet und welche Leitplanken schützen.