Mandatsanfragen ordnen: KI-Chat in der Kanzlei
KI-Assistent für Kanzleien: Mandatsanfragen aufnehmen, Rechtsgebiet und Anliegen einordnen, Termine anbahnen, ohne Rechtsberatung. So richten Sie ihn ein.
In einfacher Sprache
Viele Kanzleien finden neue Mandate über Portale im Internet. Wer dann nicht antwortet, verliert die Anfrage. Ein Assistent nimmt das Anliegen in normaler Sprache auf. Er ordnet es einem Gebiet des Rechts zu und fragt nach Fristen. Eilige Fälle markiert er und plant einen ersten Termin. Er soll keine Rechtslage prüfen und keinen Rat zum Fall geben. Er nimmt nur wenige Daten auf, weil die Schweigepflicht schon beim ersten Kontakt gilt. Wie viel Arbeit er der Kanzlei spart, lässt sich nicht fest zusagen.
In einer Kanzlei entscheidet sich viel schon beim ersten Kontakt. Wer mit einem rechtlichen Problem Rat sucht, ist oft angespannt, unter Zeitdruck und wendet sich selten nur an eine Adresse. Klingelt das Telefon ins Leere oder bleibt eine Nachricht tagelang unbeantwortet, wandert die Anfrage zur nächsten Kanzlei. Zugleich läuft die Erstaufnahme fast überall von Hand: Das Sekretariat notiert das Anliegen auf einem Zettel, fragt nach Rechtsgebiet und Dringlichkeit und versucht, einen Rückruf zu organisieren. Dass der erste Eindruck zunehmend digital entsteht, zeigen die Zahlen: Das Internet ist heute die am häufigsten genutzte Informationsquelle bei der Anwaltssuche, und für mehr als die Hälfte der potenziellen Mandanten ist eine gut gemachte Website entscheidend für die Mandatierung (Soldan Institut). Genau hier setzt ein KI-Chat-Assistent an. Er nimmt Erstanfragen rund um die Uhr auf, ordnet Rechtsgebiet und Anliegen strukturiert ein und bahnt bei Bedarf einen Termin an, ohne selbst Rechtsberatung zu leisten. Dieser Beitrag zeigt, welche Aufgaben ein Kanzlei-Assistent übernimmt, wo die Grenze zur Rechtsberatung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz verläuft, wie Datenschutz und anwaltliche Verschwiegenheit gewahrt bleiben und wie sich das Sekretariat spürbar entlasten lässt, ohne dass jemand auf den persönlichen Kontakt verzichtet.
Beschriftungen der Abbildung
- Mein Arbeitgeber hat mir
- gekündigt, was kann ich tun?
- Ich ordne Ihr Anliegen ein
- (Arbeitsrecht) und nehme die
- Eckdaten auf — ohne
- Rechtsberatung.
- Rund um die Uhr erreichbar
- XICBOT
- ordnet ein ·
- leitet weiter
- Strukturierter Mandatsbogen
- Rechtsgebiet
- Arbeitsrecht
- Anliegen
- Kündigung prüfen
- Dringlichkeit
- Frist: 3 Wochen
- Kontakt
- E-Mail hinterlegt
- Terminvorschlag
- Do 10:00 Uhr
- Keine Rechtsberatung: Der Assistent ordnet ein und übergibt an die Kanzlei — RDG-konform
- 60%
- der Anwälte gewannen 2017 Mandanten
- über Online-Portale (Soldan Institut)
- 86%
- beim Online-Shopping zufrieden mit
- menschlichem Service (Bitkom)
- 24/7
- Erstanfragen aufnehmen, auch
- nach Feierabend (Projekterfahrung)
- Entlastet das Sekretariat — strukturierte Anfragen statt Zettelwirtschaft
Warum die erste Mandatsanfrage über den Auftrag entscheidet
Der Markt für anwaltliche Leistungen ist dicht besetzt. Zum 1. Januar 2026 waren in Deutschland 167.547 (Bundesrechtsanwaltskammer) Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zugelassen, ein historischer Höchststand. Wer sucht, hat also die Wahl und vergleicht. Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob eine Kanzlei fachlich passt, sondern auch, ob sie im Moment des Bedarfs erreichbar ist und schnell reagiert. Der erste Kanal ist dabei fast immer digital: Das Internet ist die am häufigsten genutzte Informationsquelle bei der Anwaltssuche, und schon 2017 gewannen mehr als 60 Prozent (Soldan Institut) der Anwältinnen und Anwälte neue Mandate über Anwaltssuchdienste und Vermittlungsportale im Internet. Wer online gefunden wird, aber im entscheidenden Moment nicht antwortet, verschenkt genau die Anfragen, die er zuvor über Sichtbarkeit gewonnen hat.
Gleichzeitig hat sich das Verhalten der Ratsuchenden verschoben. Ein großer Teil der Website-Besuche kommt inzwischen von Mobilgeräten, also von Menschen, die unterwegs schnell klären möchten, ob sie an der richtigen Stelle sind. Ein erheblicher Teil dieser Erstkontakte entsteht außerhalb der Kanzleizeiten, abends nach der Arbeit oder am Wochenende (Projekterfahrung), wenn im Sekretariat niemand erreichbar ist. Ein Chat-Assistent ersetzt weder das Telefon noch das persönliche Gespräch, sondern ergänzt den seriellen, an Bürozeiten gebundenen Weg um einen parallelen, rund um die Uhr verfügbaren Kanal, über den eine Anfrage strukturiert aufgenommen wird, statt im Besetztzeichen zu verschwinden. Ähnlich wie ein Shop-Assistent liegengebliebene Warenkörbe im Chat zurückholt, fängt ein Kanzlei-Assistent Erstanfragen ab, die sonst verloren gingen.
Was der Assistent am Kanzlei-Empfang übernimmt
Ein großer Teil der Erstkommunikation dreht sich um wiederkehrende, gut strukturierbare Dinge: Um welches Rechtsgebiet geht es, wie dringend ist die Sache, gibt es eine Frist, welche Unterlagen liegen vor und wie ist die Person erreichbar. Diese Aufnahme lässt sich zuverlässig in den Chat verlagern, sodass das Sekretariat weniger Zeit mit Notieren und Sortieren verbringt und mehr Zeit für die Vorgänge hat, die bereits in Bearbeitung sind. Wichtig ist die klare Rollenverteilung: Der Assistent übernimmt die geordnete Routine der Erstaufnahme, die juristische Arbeit bleibt vollständig beim Team. Eine ausführliche Übersicht bietet die Seite zum KI-Assistenten für Kanzleien.
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Anliegen aufnehmen
Der Assistent nimmt das Anliegen in normaler Sprache auf, fragt die nötigen Eckdaten ab und erstellt daraus einen strukturierten Mandatsbogen statt eines losen Zettels.
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Rechtsgebiet einordnen
Aus der Schilderung erkennt er das passende Rechtsgebiet, etwa Arbeits-, Familien- oder Mietrecht, und leitet die Anfrage an die zuständige Person oder den Fachanwalt weiter.
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Fristen erfragen
Er fragt aktiv nach möglichen Fristen und markiert dringende Fälle, sodass zeitkritische Anliegen auf einen Blick sichtbar sind und nicht in der Rückrufliste untergehen.
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Termine anbahnen
Für ein Erstgespräch erfragt der Assistent den Wunschzeitraum, schlägt freie Zeiten vor und bereitet den Termin vor, statt auf einen späteren Rückruf zu vertrösten.
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Mehrsprachig antworten
Ratsuchende mit anderer Muttersprache erhalten dieselben organisatorischen Auskünfte in ihrer Sprache, ohne dass im Sekretariat jemand übersetzen muss.
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Sekretariat entlasten
Wiederkehrende Fragen zu Zuständigkeit, Ablauf und Kosten laufen über den Chat. Das entlastet das Telefon und schafft Luft für die anspruchsvollen Fälle.
Die klare Grenze: keine Rechtsberatung (RDG)
Der wichtigste Punkt vorweg: Ein Kanzlei-Assistent leistet keine Rechtsberatung. Das Rechtsdienstleistungsgesetz behält die Beratung im konkreten Einzelfall den dazu befugten Personen vor, in erster Linie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Ein Assistent, der einordnet und weiterleitet, bewegt sich außerhalb dieser Grenze, solange er die Sache nicht rechtlich prüft, keine Erfolgsaussichten einschätzt und keine Handlungsempfehlung zum konkreten Fall gibt. Diese Grenze ist keine technische Schwäche, sondern eine bewusste Konstruktion: Der Assistent nimmt auf, ordnet dem Rechtsgebiet zu und bahnt einen Termin an, die rechtliche Würdigung beginnt erst im Gespräch mit der Anwältin oder dem Anwalt. Genauso wichtig ist die Ehrlichkeit gegenüber den eigenen Fähigkeiten: Ein KI-Assistent kann sich irren, deshalb bindet ein sauber aufgesetzter Assistent seine Antworten an Ihre eigenen, geprüften Inhalte und reicht Unsicheres an Menschen weiter, statt etwas zu erfinden. Wie sich freie Antworten technisch an eine geprüfte Wissensbasis binden lassen, beschreibt der Beitrag zum Vermeiden von Halluzinationen.
- Keine Bewertung der Rechtslage und keine Prüfung der Erfolgsaussichten eines Falls
- Keine Handlungsempfehlung oder Beratung zum konkreten Anliegen der ratsuchenden Person
- Keine Auslegung von Verträgen, Bescheiden oder Schriftsätzen als Rechtsrat
- Allgemeine, öffentlich verfügbare Hinweise bleiben möglich, die Beratung im Einzelfall nicht
- Bei allem, was rechtliche Würdigung verlangt, übergibt der Assistent an die Kanzlei
Ein guter Kanzlei-Assistent ist Pförtner, nicht Rechtsberater. Er nimmt die Anfrage strukturiert auf und ordnet sie ein, die rechtliche Würdigung beginnt beim Menschen.
Übergabe statt Sackgasse
Stößt der Assistent an seine Grenze, endet das Gespräch nicht im Leeren. Er übergibt mit dem bisherigen Verlauf an das Sekretariat oder die zuständige Anwältin, sodass niemand sein Anliegen zweimal schildern muss. Wann und wie diese Übergabe sauber gelingt, zeigt der Beitrag Wann der KI-Assistent an Menschen übergeben sollte.
Eine Mandatsanfrage Schritt für Schritt
Wie sich das im Alltag anfühlt, macht ein Beispiel greifbar. Abends um kurz nach acht öffnet jemand die Kanzlei-Website und tippt in den Chat: Mein Arbeitgeber hat mir gekündigt, was kann ich tun? Der Assistent versteht diese ganz normale Schilderung, ohne dass sich die Person durch ein Menü klicken muss. Er ordnet das Anliegen dem Arbeitsrecht zu, weist freundlich darauf hin, dass er keine Rechtsberatung gibt, und nimmt die Eckdaten strukturiert auf. Diese Fähigkeit, natürliche Sprache zu verstehen und im selben Fenster mehrere Angaben zu verbinden, unterscheidet die geführte Erstaufnahme von einem starren Formular, wie der Beitrag zu Erstanfragen per Chat statt langem Formular zeigt.
- Begrüßung passend zur Seite und der klare Hinweis, dass keine Rechtsberatung erfolgt
- Anliegen in normaler Sprache aufnehmen und dem passenden Rechtsgebiet zuordnen
- Aktiv nach möglichen Fristen fragen und dringende Fälle als eilig markieren
- Die nötigen Eckdaten erfassen: Gegenseite, bisheriger Verlauf, vorliegende Unterlagen
- Kontaktweg hinterlegen und bei Bedarf einen Termin für ein Erstgespräch anbahnen
- Den strukturierten Mandatsbogen an die zuständige Person in der Kanzlei übergeben
Der Unterschied zu einem klassischen Kontaktformular liegt in den Zwischentönen. Fragt die Person mitten im Gespräch, ob ein Erstgespräch etwas kostet oder wie schnell reagiert werden kann, beantwortet der Assistent das aus Ihren hinterlegten Angaben und führt danach zurück zur Aufnahme. Am Ende steht kein loser Zettel im Postfach, sondern ein geordneter Vorgang mit Rechtsgebiet, Anliegen, Frist, Kontakt und Terminvorschlag. Wie aus einer Terminanfrage ein bestätigter Termin wird, zeigt der Beitrag zu Terminanfragen per Chat-Assistent sowie die Seite zum Termin-Assistenten.
Rechtsgebiet und Anliegen richtig einordnen
Eine Kanzlei ist selten für alles zuständig, und größere Einheiten teilen sich in Dezernate. Damit eine Anfrage bei der richtigen Person landet, muss der Assistent nicht nur aufnehmen, sondern auch einordnen. Aus der Schilderung erkennt er, ob es um Arbeits-, Familien-, Miet-, Verkehrs- oder ein anderes Rechtsgebiet geht, und leitet an die zuständige Ansprechpartnerin oder den passenden Fachanwalt weiter. Dass Spezialisierung dabei zunehmend zählt, zeigt die Statistik: 47.436 (Bundesrechtsanwaltskammer) Fachanwältinnen und Fachanwälte gab es zum 1. Januar 2026, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Je klarer eine Anfrage einem Rechtsgebiet zugeordnet ist, desto schneller landet sie beim richtigen Dezernat, statt intern mehrfach weitergereicht zu werden. Was diese Zuordnung trägt, sind gepflegte, verständliche Inhalte, wie sie die Seite zur Wissensbasis beschreibt.
Diese Bindung an die eigenen Quellen ist der entscheidende Unterschied zu einem generischen Chatbot. Der Assistent ist angewiesen, keine Zuständigkeiten zu erfinden und nichts zu versprechen, was die Kanzlei nicht halten kann. Heikle Prüfungen wie die auf einen möglichen Interessenkonflikt bleiben ausdrücklich beim Team; der Assistent bereitet sie nur mit sauberen Angaben vor. Und aus den geführten Gesprächen lernt die Kanzlei mit: Welche Rechtsgebiete besonders häufig angefragt werden, an welcher Stelle Ratsuchende zögern und welche Fragen wiederkehren, macht die Gesprächsanalyse sichtbar, sodass sich die Aufnahme laufend nachschärfen lässt.
Datenschutz, Verschwiegenheit und Kennzeichnung
In einer Kanzlei sind die Anforderungen an Vertraulichkeit besonders hoch. Schon der Umstand, dass sich jemand mit einem bestimmten Anliegen an eine bestimmte Kanzlei wendet, ist sensibel, und die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht wirkt bereits im Anbahnungsverhältnis. Deshalb gehört der Datenschutz von Anfang an in die Konzeption und nicht als nachträglicher Zusatz. Ein sauber aufgesetzter Assistent verarbeitet nur die für die Erstaufnahme nötigen Angaben und fragt keine Details ab, die in ein vertrauliches Gespräch mit der Anwältin gehören. Bei XICBOT liegt das Hosting in Deutschland, die Antworten erzeugt ein spezialisierter Modellanbieter, auch außerhalb der EU auf Grundlage von Standardvertragsklauseln; es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag, Datenhoheit und ein klares Löschkonzept.
Zwei weitere Punkte gehören dazu. Erstens muss erkennbar sein, dass gegenüber einer KI und nicht einem Menschen geschrieben wird. Der EU AI Act sieht eine solche Transparenz für KI-Systeme im direkten Kontakt vor, worauf der Beitrag zur Kennzeichnungspflicht nach dem EU AI Act genauer eingeht. Zweitens entsteht eine technische Verbindung zu Kalender oder Kanzleisoftware, wo sie im Paket Individuell eingerichtet wird, über klar umrissene Aktionen, oft Function Calling genannt: Der Assistent darf nur definierte Funktionen aufrufen, etwa freie Zeiten lesen oder einen Vorgang anlegen, und erhält keinen pauschalen Vollzugriff. Wie dieses kontrollierte Zusammenspiel aufgebaut ist, beschreibt die Seite zur Tool-Steuerung. Die vertraglichen und technischen Grundlagen fasst die Seite zu Datenschutz und Hosting zusammen, und wie sich ein Assistent insgesamt DSGVO-konform betreiben lässt, vertieft der Beitrag zu Datenschutz und Hosting eines KI-Chatbots.
Telefon, Formular und Chat-Assistent im Vergleich
Ein Assistent ersetzt nicht pauschal jeden anderen Weg zur Kanzlei, sondern füllt eine Lücke. Das Telefon bleibt wichtig, ist aber seriell und an Bürozeiten gebunden; ein Formular nimmt auf, ordnet aber nichts ein und antwortet nicht. Der KI-Assistent liegt dazwischen: rund um die Uhr erreichbar, ordnet schon im Gespräch ein und übergibt an den Menschen, sobald es rechtlich wird. Einen Hinweis, warum die Übergabe an Menschen zählt, gibt die Zufriedenheit im Kundenservice beim Online-Shopping: Von denen, die dort Kontakt mit einem menschlichen Ansprechpartner hatten, sind 86 Prozent (Bitkom) zufrieden, von den Nutzerinnen und Nutzern eines Chatbot-Angebots 50 Prozent (Bitkom). Ein Assistent, der die Erstaufnahme übernimmt und den Rest an Menschen übergibt, verbindet beides.
| Aspekt | Telefon / Formular | Chat-Assistent am Empfang |
|---|---|---|
| Erreichbarkeit | Telefon nur zu Bürozeiten, Formular ohne Antwort | Rund um die Uhr mit direkter Aufnahme im Chat |
| Einordnung | Erst nach manueller Sichtung | Rechtsgebiet direkt im Gespräch zugeordnet |
| Fristen | Fallen im Zettel leicht durch | Aktiv erfragt und als eilig markiert |
| Rechtsberatung | Durch die Kanzlei | Bewusst ausgeschlossen, Verweis an die Kanzlei |
| Mehrsprachigkeit | Vom Personal abhängig | Mehrsprachig ohne Mehraufwand |
| Sensible Fälle | Direkt im Gespräch | Geschützte Übergabe mit vollem Kontext |
In wenigen Schritten zum Kanzlei-Assistenten
Der Weg beginnt mit einem kurzen Blick auf Ihre häufigsten Erstanfragen, Ihre Rechtsgebiete und die Themen, die das Sekretariat am meisten binden. Auf dieser Basis wird der Assistent auf Ihre Inhalte trainiert, mit einem kurzen Snippet in die Website eingebunden und, wenn gewünscht, an den Kalender angebunden. Eine feste Quote lässt sich seriös nicht zusichern, denn wie viele Anfragen der Assistent strukturiert aufnimmt, hängt von Kanzlei, Ausrichtung und Website ab. Belastbar ist dagegen der Mechanismus: erreichbar rund um die Uhr, Aufnahme in Sekunden, klare Grenze zur Rechtsberatung und geschützte Übergabe an das Team. Zur Einordnung: Gartner erwartet, dass agentische KI bis 2029 rund 80 Prozent (Gartner) der häufigen Serviceanfragen ohne menschliches Eingreifen löst und die Betriebskosten dabei um etwa 30 Prozent (Gartner) senkt, mahnt aber zugleich zur Nüchternheit, weil mehr als 40 Prozent (Gartner) der agentischen KI-Projekte bis Ende 2027 eingestellt werden dürften, und zwar wegen steigender Kosten, unklaren Geschäftsnutzens oder unzureichender Risikokontrollen. Einen Überblick über Funktionen und Pakete geben die Leistungen; wer das am eigenen Fall durchspielen möchte, kann eine kostenlose Demo für Ihre Kanzlei anfragen. Für die reine Anfragenaufnahme bündelt der Lead-Assistent den passenden Funktionsumfang.
- Häufigste Erstanfragen und die zu unterscheidenden Rechtsgebiete zusammentragen
- Grenze zur Rechtsberatung klar definieren: einordnen und weiterleiten, nicht bewerten
- Antworten an geprüfte Kanzleiinhalte binden, für belastbare organisatorische Auskünfte
- Übergabe an die zuständige Person für alles Rechtliche und Sensible festlegen
- Verschwiegenheit, Datenschutz und Hosting in Deutschland vertraglich absichern
- Den Assistenten als KI kennzeichnen und über die Gesprächsanalyse laufend nachschärfen
Häufige Fragen
Darf ein KI-Assistent für Kanzleien Rechtsberatung geben?
Nein, und das ist bewusst so eingebaut. Das Rechtsdienstleistungsgesetz behält die Beratung im konkreten Einzelfall den befugten Personen vor, in erster Linie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Ein Kanzlei-Assistent bleibt deshalb organisatorischer Helfer: Er nimmt das Anliegen auf, ordnet es einem Rechtsgebiet zu, erfragt Fristen und bahnt einen Termin an. Er soll die Rechtslage nicht bewerten, keine Erfolgsaussichten einschätzen und keine Handlungsempfehlung zum konkreten Fall geben. Sobald eine rechtliche Würdigung nötig wird, übergibt er an die Kanzlei.
Wie ordnet der Assistent das Rechtsgebiet ein?
Aus der Schilderung in normaler Sprache erkennt der Assistent, ob es etwa um Arbeits-, Familien-, Miet- oder Verkehrsrecht geht, und leitet die Anfrage an die zuständige Person oder den Fachanwalt weiter. Weil er an Ihre eigenen Inhalte gebunden ist, kennt er Ihre Rechtsgebiete und Zuständigkeiten und ist angewiesen, keine zu erfinden, die es nicht gibt. Welche Gebiete und Dezernate er unterscheidet, legen wir gemeinsam zu Projektbeginn fest. Anliegen, die Sie bewusst nicht bearbeiten, kann er freundlich abweisen, statt einen unpassenden Vorgang zu erzeugen.
Ist ein Chat-Assistent mit Datenschutz und Verschwiegenheit vereinbar?
Ja, wenn er sauber aufgesetzt ist. Weil in Kanzleien besonders vertrauliche Angaben verarbeitet werden und die anwaltliche Verschwiegenheit schon im Anbahnungsverhältnis wirkt, erfasst ein guter Assistent nur die für die Erstaufnahme nötigen Eckdaten und keine sensiblen Falldetails. Bei XICBOT liegt das Hosting in Deutschland, die Antworten erzeugt ein spezialisierter Modellanbieter, auch außerhalb der EU auf Grundlage von Standardvertragsklauseln; es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag, Datenhoheit und ein klares Löschkonzept. Alles Vertrauliche gehört in das persönliche Gespräch mit der Kanzlei, nicht in den Chat.
Entlastet der Assistent wirklich das Sekretariat?
Er verlagert wiederkehrende Anliegen vom Telefon in den Chat: Erstanfragen, Fragen zu Zuständigkeit, Ablauf und Kosten sowie die Terminanbahnung laufen darüber, rund um die Uhr und für viele Menschen gleichzeitig. Das reduziert das Dauerklingeln und gibt dem Sekretariat Zeit für die Vorgänge, die bereits in Bearbeitung sind. Eine feste Entlastungsquote lässt sich nicht zusichern, weil sie von Kanzlei, Ausrichtung und Website abhängt. Belastbar ist der Mechanismus: erreichbar rund um die Uhr, strukturierte Aufnahme und geordnete Übergabe.
Muss der Assistent als KI gekennzeichnet sein?
Ja. Nutzerinnen und Nutzer sollen erkennen können, dass sie mit einem KI-System und nicht mit einem Menschen schreiben; der EU AI Act sieht eine solche Transparenz für KI im direkten Kontakt vor. Ein sauber umgesetzter Assistent weist das offen aus und macht zugleich den Weg zu einem Menschen jederzeit sichtbar. Das ist kein Nachteil, sondern schafft Vertrauen: Wer weiß, dass zunächst ein Assistent aufnimmt, der Sensibles an die Kanzlei übergeben soll, teilt seine Angaben eher.
Für welche Kanzleien eignet sich ein solcher Assistent?
Grundsätzlich für Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien jeder Größe, bei denen ein großer Teil der Erstkontakte auf Organisation und Einordnung entfällt, von der Einzelkanzlei bis zur Sozietät mit mehreren Dezernaten. Je höher die Telefonlast und je mehr Rechtsgebiete zu unterscheiden sind, desto spürbarer ist die Entlastung. Der Assistent wird individuell auf die jeweilige Kanzlei trainiert und bleibt überall dort Pförtner, wo es rechtlich, fristgebunden oder sensibel wird.
Selbst fragen, Assistent dieser Website
Automatischer Assistent